Die wichtigsten Fragen und Antworten:
Eignung zur LASIK Augenlaseroperation
Was ist vor der Operation zu beachten?
Ist jeder für eine Operation geeignet?
Kann eine Fehlsichtigkeit bei Kindern mittels Laser korrigiert
werden?
Was ist vor der Operation zu beachten?
Kontaktlinsenträger müssen eine (bei weichen Kontaktlinsen)
bzw. zwei
Wochen (bei harten Kontaktlinsen) vor der entscheidenden Voruntersuchung
und ebenso vor einer Laser-Operation auf das Tragen der Kontaktlinsen
konsequent verzichten. Nur so ist eine exakte Ausmessung der Hornhaut
möglich.
Dies ist von ganz entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Eingriffes:
Falsche präoperative Messergebnisse führen zu einer falschen
Bemessung der Behandlung!
Am Tag der Voruntersuchung und am Tage der Operation darf kein Augen
Make-up getragen werden. Auf Parfüms bzw. alkoholhaltige Duftwasser
sollte am Operationstag verzichtet werden, da Alkohol und Formaldehyde
die Energie des Laserstrahls schwächen können.
Ist jeder für eine Operation geeignet?
Die operative Korrektur der Fehlsichtigkeit ist nicht bei jedem möglich,
da spezielle Faktoren die Vorhersagbarkeit des Ergebnisses verschlechtern
könnten. Um prüfen zu können, ob sich Ihre Fehlsichtigkeit
für diese Form der gewünschten Korrektur eignet, ist eine genaue
Erhebung der Krankengeschichte und eine sorgfältige Untersuchung
der Augen durch den Spezialisten notwendig.
Generell gilt:
- Die Fehlsichtigkeit sollte stabil sein.
- Der Patient sollte mindestens 18 Jahre alt sein.
- Es sollten keine Augenkrankheiten (z.B. Grauer oder Grüner Star)
vorliegen.
- Bestimmte Allgemeinkrankheiten (z.B. Rheuma) sollten nicht vorliegen,
da
diese den Heilungsprozess gefährden könnten.
- Medikamente, die Einfluss auf die Heilung der Hornhaut haben könnten,
sollten nicht eingenommen werden.
- Von einer Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit
sollte
abgesehen werden.
- Bei Allergikern sollte die Operation in die allergiefreie Zeit gelegt
werden.
Kann eine Fehlsichtigkeit bei Kindern mittels
Laser korrigiert werden?
Wir raten dringend davon ab, Fehlsichtigkeiten bei Kindern mittels
Augenlaser zu behandeln.
Da das Wachstum des Auges erst nach der körperlichen und hormonellen
Umstellung (also um das 20. Lebensjahr herum) abgeschlossen ist, erzielen
Korrekturen vor diesem Zeitpunkt in der Regel kein stabiles Ergebnis.
Es wären zum Teil zahlreiche Nachkorrekturen notwendig, bei immer
schwieriger werdender Ausgangssituation. Die Hornhaut kann bleibend geschädigt
werden, im schlimmsten Fall würde eine Hornhauttransplantation erforderlich
werden.
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