Alternativen zur LASIK: Hornhaut- und Linsenimplantate, Linsenaustausch
 
 
 
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Photoablative Refraktive Keratektomie (PRK)
Laser Epitheliale Keratomileusis (LASEK)*
Epi-LASIK

Die PRK wird seit 1989 angewendet. Sie ist der Vorläufer des LASIK-Verfahrens, welches heute überwiegend eingesetzt wird. Trotzdem findet das Verfahren (meist in Form der LASEK oder Epi-LASIK) noch bei Patienten Anwendung, die aufgrund einer zu dünnen Hornhaut für eine LASIK-Operation nicht geeignet sind.

Bei der PRK wird zunächst mit einem stumpfen Messer die oberste Hornhautschicht, das Epithel, abgeschabt. Anschließend wird die Oberfläche mit dem computergesteuerten Excimer-Laser modelliert: Winzige Teile der Hornhaut werden berührungsfrei im optischen Zentrum abgetragen. Dadurch wird die Brechkraft an der Oberfläche der zentralen Hornhaut verändert.

Die oberste Hornhautschicht regeneriert sich in etwa 3 bis 4 Tagen. Während der ersten zwei Tage nach dem Eingriff können eine Reizung oder Schmerzen am Auge auftreten. Diese werden in der Regel mit einer therapeutischen Kontaktlinse und mit Medikamenten effektiv gelindert. Der Heilungsprozess wird in den ersten Wochen nach der Operation zusätzlich mit Augentropfen unterstützt.

Die PRK wird heutzutage meist in einer weiterentwickelten Form, der LASEK oder Epi-LASIK durchgeführt.

Bei der LASEK* wird das Hornhautepithel mit Alkohol abgelöst und aufgerollt. Nach dem Lasern wird diese Zellschicht wieder zurückgerollt und mit einer therapeutischen Kontaktlinse abgedeckt.

Bei der Epi-LASIK wird ein Minihobel, ein sogenanntes Mikrokeratom, eingesetzt, um das Hornhautepithel abzulösen. Es wird - wie bei der LASIK - wie ein Buchdeckel aufgeklappt und nach dem Lasern wieder auf die Wunde gelegt.

Die postoperativen Beschwerden nach LASEK und Epi-LASIK - Schmerzen, schwankende Sehschärfe - sind geringer als bei PRK, bei der das Hornhautepithel gänzlich entfernt wurde.

Die PRK kann auch angewendet werden, um oberflächliche Narben oder krankhafte Veränderungen der Hornhaut zu entfernen. Man nennt sie dann PTK (phototherapeutische Keratektomie).