Alternativen zur LASIK: Hornhaut- und Linsenimplantate, Linsenaustausch
 
 
 
             Fehlsichtig? Die Femto-LASIK Alternativen zur LASIK: Linsen- und Hornhautimplantate, Linsenaustausch Ablauf einer refraktiv-chirurgischen OP an der alz Klinik und Team Laser und Geräte an der alz Warum alz? Wählen Sie Kompetenz! Informationen und Termine alz Aktuell  
 

 

 

Alternativen zur LASIK
LASEK, PRK und Epi-LASIK
Linsenimplantat
Linsenaustausch
Bioptics
Astigmatische Keratotomie
Hornhautimplantate
Wann welche OP?
Kosten und Finanzierung
     
 
 
     
     
   
     
     
Schematische Darstellung einer Multifokalen Intraokularlinse zur Presbyopiekorrektur
     
   
   
 

Refraktiver Linsenaustausch (RLE)
Presbyotic Lens Exchange (PRELEX)

Bei extremer Fehlsichtigkeit kommt meist nur noch ein Austausch der körpereigenen Linse durch eine Kunstlinse in Betracht. Dieses Verfahren entspricht der Operation des Grauen Stars (Kataraktchirurgie), bei der die getrübte Augenlinse entfernt und eine Kunstlinse eingepflanzt wird. Es wird weltweit seit den 60er Jahren angewendet.

Da beim Linsenersatz das Auge seine natürliche Fähigkeit verliert, sich auf unterschiedliche Entfernungen selbst scharf einzustellen ("Akkommodation"), wird dieses Verfahren zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit nur dann eingesetzt, wenn die Akkommodationsfähigkeit bereits reduziert ist (ca. ab dem 45. Lebensjahr) oder sich die Linse bereits zu trüben beginnt (beginnender Grauer Star).

In diesem Fall können fehlsichtige Patienten aber auch von einem Linsenaustausch mit Implantation einer Multifokallinse profitieren. Man bezeichnet dieses Verfahren dann als Presbyotic Lens Exchange oder kurz PRELEX. Die implantierte Multifokallinse ermöglicht dann ein scharfes Sehen in allen Entfernungen.

Ablauf der Operation
Die Operation wird meist unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Sie dauert bis zu einer halben Stunde und besteht aus zwei Schritten:

Im ersten Schritt wird die körpereigene Linse entfernt: Durch einen kleinen, nur 2,8 mm großen peripheren Einschnitt wird die vordere Hülle (vordere Kapsel) der menschlichen Linse kreisförmig geöffnet.

   
Durch den kleinen Schnitt wird der Linsenkern dann mittels Ultraschallzertrümmerung (Phakoemulsifikation) aus dem Kapselsack entfernt und die übrigen Linsenbestandteile abgesaugt.
   
Danach wird im zweiten Schritt die entfernte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Die Stärke der neuen Linse wurde, basierend auf präzisen Ultraschallmessungen, vor der Operation genau berechnet. Jeder Patient erhält eine eigens für ihn angepasste Kunstlinse, die eine lebenslängliche Haltbarkeit hat.
   
Diese Kunstlinse wird durch die kleine periphere Öffnung mit einem speziellen Instrument in den vollständig geleerten Kapselsack injiziert. Die Kunstlinse ersetzt nun die körpereigene Linse.

Die Operation des Grauen Star ist seit den 60er Jahren im Einsatz und wird seitdem ständig verbessert. Mehr als 400.000 Eingriffe pro Jahr in Deutschland und mehrere Millionen weltweit markieren eine Erfahrung für die CLE-Operation, auf die sonst kein anderes Verfahren der Refraktiven Chirurgie zurückblicken kann.